Jugendfeuerwehren rüsten um

Jugendfeuerwehren rüsten um

Bianca Urban, Sandro Viehöfer, Peter Helm, Sofie Schneider und Thomas Lemmler (v.l.) freuen sich über die Tablets, die Mathias Karp (2.v.r.) sponserte. Foto: Stadt KW

Sechs gesponserte Tablets erleichtern die Aufgabe der Feuerwehren

Königs Wusterhausen.

Sie sollen die Jugendarbeit der Feuerwehren erleichtern und Praxis und Theorie einander näher bringen. Am 8. Februar überreichte die Firma KARP aus Königs Wusterhausen jeder der sechs Jugendfeuerwehren der Stadt ein Tablet. Der Stadtjugendwart der Feuerwehr Peter Helm, der die Geräte in Empfang nahm, zeigte sich begeistert. „Mit den Tablets können wir die Ausbildung der Jugendlichen effektiver gestalten, indem wir zum Beispiel direkt am Fahrzeug die Geräte im Modell zeigen oder Videos zur Handhabung vorführen können. Jetzt sind wir unabhängig von einem Raum mit PC.“

Auch könne so vorgeführt werden, wie Löschschaum entsteht oder ein Feuerwehrschlauch von innen aussieht. Klingt nach einer griffigen und spannenden Angelegenheit für die Jugendlichen, die sich in ihrer Freizeit bei der Feuerwehr engagieren. Eine von ihnen ist Sofie Schneider. Die 14-Jährige ist seit sechs Jahren Mitglied der innerstädtischen Jugendfeuerwehr und tritt damit in die Fußstapfen ihres Vaters, der bei der freiwilligen Feuerwehr ist. Sie hat gleich noch eine Idee für die Verwendung der handlichen Computer: „Wir können Videos unserer Übungen machen und anschließend auswerten, wo wir noch zu langsam waren,“ sagt die sportbegeisterte Schülerin, denn Tempo und Kondition sind grundlegend wichtig bei der Feuerwehr. Deshalb ist die Ausbildung vielseitig angelegt, genau das findet Sofie so spannend an ihrem Hobby.

Das Interesse für das Ehrenamt sei hoch anzusehen, die Jugendförderung ein Herzensanliegen von Mathias Karp. „Ich finde es toll, dass sich die Jugendlichen von der Tätigkeit bei der Feuerwehr begeistern lassen. Sie machen einen tollen Job – die Ehrenamtlichen, die die Einsätze fahren sowieso. Ich bekomme in der Berliner Straße ziemlich häufig mit, wie oft sie ausrücken.“ Stadtwehrführer Sandro Viehöfer sieht die Spende als Würdigung der Jugendarbeit in der Feuerwehr. Auch Bianca Urban, Fachbereichsleiterin für Bürgerdienste, Ordnung und Brandschutz im Rathaus, freut sich über die Kooperation zwischen Feuerwehr und Wirtschaft. Feuerwehrbegeisterte jeden Alters sind bei der Feuerwehr KW herzlich willkommen. Sechs- bis Neunjährigen stehen drei Kinderfeuerwehren offen, ab einem Alter von zehn Jahren die sechs Jugendfeuerwehren oder im Erwachsenenalter das Ehrenamt. Kontakt zur Jugendfeuerwehr über Peter Helm unter der E-Mail: stadtjugendwart@feuerwehr.stadt-kw.de. red