Überfahren

Mann betritt die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst

Bad Belzig. Kurz vor Weihnachten kam es in der  Niemegker Straße zu einem tragischen Unfall. Ein 68-Jähriger betrat die Fahrbahn, als ein 49 Jahre alter Teltow-Fläminger zum gleichen Zeitpunkt mit seinem Ford in Richtung Innenstadt fuhr. Zeugen gaben an, dass der Fußgänger bereits im Vorfeld einen verwirrten Eindruck machte und dann unvermittelt auf die Fahrbahn trat. Infolge dessen soll der Fordfahrer, ohne Chance einer Unfallvermeidung mit dem Fußgänger kollidiert sein. Der Fußgänger musste schwerstverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Auch der unter Schock stehende Fordfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.

Kommentare

  1. User
    Anonym Bad Belzig, So, 27.12.2015 19:04

    Vielleicht sollte man "Zeugen"aussagen nicht in der Presse veröffentlichen, solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind. Bei dem Unfallopfer handelte es sich um einen sehr sorgfältigen, intelligenten Mann, der noch voll im Leben stand. Dass er "verwirrt" gewesen sein soll, halte ich für ein Gerücht! Er war auf dem Weg von der Karl-Marx-Straße, um Einkäufe im Netto-Markt z erledigen. Das heißt, er muss die Niemegker Straße von der Seite aus überquert haben, die stadtauswärts führt. Wenn der Unfallfahrer stadteinwärts fuhr, muss das Unfallopfer die Fahrbahnmitte bereits überschritten haben. Dabei wirft sich die Frage auf, warum der Fahrer das spätere Unfallopfer nicht auf der Fahrbahn gesehen hat und nicht adäquat reagieren konnte. Die Unfallstelle ist stadteinwärts auf langer Strecke sehr gut einsehbar. Die "Zeugen" wollen also in der Dunkelheit das Gesicht des Unfallopfers genau erkannt haben, wie sonst hätten diese "Spezialisten" eine Verwirrtheit erkennen können? Oder war der Fußgänger geschockt, als sich ein Auto ihm mit hoher Geschwindigkeit näherte, und er nicht wusste, wie er ausweichen kann? Mir stellt sich die Frage, ob von weiteren Ermittlungen vor Ort auf Grund der "Zeugen"aussagen verzichtet wurde. Oder wurde das Handy des Fahrers sichergestellt um festzustellen, ob DIESER vielleicht abgelenkt war, so dass er den Unfall nicht vermeiden konnte? Außerdem dürfte noch kein Gutachten eines Unfallsachverständigen vorgelegen haben, in dem eine Aussage über die vorschriftsmäßige Geschwindigkeit des Unfallfahrzeuges getroffen wurde. Vielleicht sollte man das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abwarten, bevor man hier ein Opfer doppelt viktimisiert. Der geistig noch voll im Leben stehende und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied arbeitende 68-jährige ist einen Tag nach dem Unfall an seinen schweren Verletzungen verstorben. Ich habe ernste Zweifel daran, dass ER den Unfall verursacht hat!

  2. User
    Angelika Helbra, So, 27.12.2015 19:19

    Als ich diese traurige Nachricht las, war ich zu tiefst erschüttert. Ich habe das Unfallopfer gut gekannt und niemals bemerkt das er verwirrt ist. Ich hoffe das die Ermittlungen sorgfältig geführt werden und das Opfer nicht von vorherein als schuldig abgestempelt wird. Er kann ja keine Aussage mehr dazu machen.

  3. User
    Der Wächter Im Himmel, Di, 29.12.2015 17:43

    Man sollte sich aus Dingen herraushalten, was einem ein Scheiss angeht...... Frau Anonym ehemalige Frau B.