Zwölf Kreativunternehmen aus der Region ausgezeichnet

Zwölf Kreativunternehmen aus der Region ausgezeichnet

Land hat Impulsgeber der Kultur- und Kreativwirtschaft gefunden

Die Gewinner des "Kreativradar Brandenburg" tauschten sich am Montag in Potsdam nach der Preisverleihung in Workshops zu speziellen Themen ihrer Branche aus. Foto: Kompetenzzentrum

Potsdam. Zwölf Kreativunternehmer aus Brandenburg standen am Montag in der Potsdamer Schinkelhalle am Waschhaus im Fokus des Interesses. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hatte zur Auszeichnung und Abschlussveranstaltung des "Kreativradar Brandenburg" nach Potsdam eingeladen. Unter den 53 Bewerbern für den "Kreativradar" hatten sie sich durchgesetzt und wurden nun - nach spannenden Wochen mit einem Mentoring-Programm, Workshops und der Möglichkeit zur Vernetzung mit Gleichgesinnten aus der Region - offiziell durch das Land Brandenburg ausgezeichnet.

Dr. Carsten Enneper, stellvertretender Staatssekretär beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, nahm zusammen mit Moderatorin Silke Super die Auszeichnung vor und betonte den Wert des Wettbewerbs für die Sichtbarmachung und Weiterentwicklung des kultur- und kreativwirtschaftlichen Potenzials im Land. Simone Claudia Hamm, eine der zwölf im Rahmen des "Kreativradar" ausgezeichneten Unternehmerin, betonte in diesem Kontext: "Es war unglaublich gewinnbringend, in dieser tollen Gruppe und mit den Mentoren an der Weiterentwicklung unserer kreativen Unternehmensideen sowie unserer Unternehmerpersönlichkeit zu arbeiten. Durch den gemeinsamen Austausch, die ausgefallenen Herangehensweisen in den beiden Workshops und das gegenseitige Feedback konnten wir sehr viel für unseren weiteren ideenreichen Schaffensweg mitnehmen."

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, das den Wettbewerb im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und in Kooperation mit dem Bremer u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln initiiert und durchgeführt hatte, ergriff die Gelegenheit und lud die Teilnehmer der Veranstaltung zu einer Grundsatzdiskussion über die Zukunftsperspektiven und Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in Brandenburg ein. Nach der Preisverleihung wurden deshalb in zwei Workshops die "Kultur- und kreativwirtschaftlichen Potenziale im ländlichen Raum" sowie das Thema "Qualifizierung in der Kultur- und Kreativwirtschaft durch das Instrument Auszeichnungswettbewerb" bearbeitet.

Nach der Auswertung der Workshop-Ergebnisse in einer Diskussionsrunde resümierte Sylvia Hustedt vom u-institut: "Nicht erst seit der heutigen Veranstaltung ist das Potential der Kultur- und Kreativwirtschaft in Brandenburg offensichtlich. Für die Zukunft kann man ihr nur mehr Sichtbarkeit und Bewusstsein bei Politik, Verwaltung und in anderen Wirtschaftsbranchen wünschen. Zusammenarbeit im Sinne einer Win-win-Situation für alle sollte das Ziel sein".
red/RiB