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Als Käpten Bahtlos Ende November den Hafen erreichte, war die Alestorm das einzige Boot, das dort noch lag. Alle anderen Skipper hatten ihre Yachten und Jollen längst ins trockene Winterquartier verfrachtet. Nicht so die Alestorm. Die ist ja so konzipiert, dass sie auch im Winter im Wasser bleiben kann. Das war ja eine Konstruktionsbedingung, die der Eigentümer an die Erbauer gestellt hatte. Wie gut das funktioniert, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Den Motor allerdings sowie einige Einrichtungsgegenstände wollte der Käpten dann doch nicht so lange an Bord beziehungsweise im Wasser lassen. So machte er sich mit Hilfe eines topausgebildeten ...
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Es war der letzte goldene Oktobertag. Hannes rief noch einmal zu einer ausgedehnten Seefahrt auf, um die erste Saison der Alestorm würdig zu beenden. Bei fast sommerlichen Temperaturen und auf nahezu menschenleerer Seenplatte schipperte Hannes entspannt dahin. Er atmete noch ein letztes Mal in diesem Jahr die würzige Seeluft ein und dann wieder aus.
Ausnahmsweise nahm er seine zahllosen Blagen (wie er liebevoll seine Kinder nennt) mit. So standen statt Brandschatzen und Bechern, Enten essen und Würstchen füttern (oder andersrum) auf dem Ausflugsprogramm. „Es war zwar schon Ende Oktober, dennoch war es herrlich warm. Die Sonne schien und die schon zah ...
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Ich hatte schon geglaubt, Käptn Bahtlos wäre mit seinem Schiff gesunken, da ich nichts mehr von ihm gehört hatte, seit er Anfang August aufgebrochen war. Doch nun erreichte mich eine Flaschenpost. „Arrh!“, heißt es in dem zusammengerollten Brief, der auf runzeligem Pergament verfasst wurde. Und weiter: „Sei gegrüßt, Du plumper Schmierfink! Ich sende Dir einige Zeilen aus meinem Logbuch:
Tag drei
Die Crew hält sich wacker. Fitjes Möwenschiss, der Leinenmatrose, macht gelegentlich Ärger, ist aber mit reichlich Eierlikör im Magen einigermaßen verträglich. Das Ruder hält Ahmad Ibn Fadlan Ib ...
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Jetzt, da Hannes endlich ein Piratenkapitän auf seinem eigenen Schiff ist, möchte er nun doch niemanden mehr überfallen, vertraute er mir an. Er lässt seine Waffen bei den Pavianen und macht lieber nur Urlaub auf seinem kleinen schwimmenden Stück Kindheitstraum. Hannes kann kein Blut sehen. Darum sticht er unbewaffnet in See. Nur ein paar Wasserspritzpistolen hat er mit an Bord.
Obwohl er nun eher harmlos ist, hat er sich einen gefährlich klingenden Kampfnamen gegeben. Er nennt sich jetzt Kapitän Kahl „Huntmaster“ Bahtlos. Wer wissen will, wie er auf diesen abstrusen Namen in dieser außerdem noch sehr absonderlichen Schr ...
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Hannes hat kürzlich mal wirklich alles angezogen, was er sich für sein Piratenkostüm besorgt hat. Bei der Taufe hatte er aus Bequemlichkeit auf einige Sachen verzichtet. Als er nun alles anzog, habe das eine ganze Weile gedauert, meinte Hannes. Kein Wunder. Es ist ja auch eine ziemliche Menge, was er da alles an und mit sich herumschleppen muss.
Ich habe ja von etlichen seiner Ausstattungsstücke hier schon berichtet, es sind aber insgesamt wohl noch ein paar mehr. Mir fallen spontan ein: Stiefel, Hose, Hemd, Weste, hässliche Barock-Strümpfe, diverse Gürtel mit Klimbim dran, Kopftuch, Hut, ...
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