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Von: Sebastian Kühl am 19. März 201100:00 Uhr

Fassungslos blicken wir derzeit nach Japan, wo die Katastrophen kein Ende nehmen wollen. Wie unsicher die Atomkraft ist, wird uns auf dramatische Art und Weise vor Augen geführt. Was aber geschieht, wenn große Teile Japans durch eine radioaktive Wolke auf lange Zeit unbewohnbar werden? Dann sind knapp 130 Millionen Japaner auf der Suche nach einer neuen Heimat. „Wenn es dazu kommt, sollte das Land Brandenburg mindestens drei Millionen davon aufnehmen“, meint mein Freund Hannes. „Das wäre ein Akt der Menschlichkeit, von dem wir alle profitieren würden. Japaner sind fleißig, ordnungsliebend und pünktlich. Gewissermaßen die Preußen Asiens. Mit ihrer Hilfe könnte der demografische Wandel hierzulande nicht nur gestoppt, sondern umgekehrt werden. Mit ihrem Knowhow in den Bereichen Elektronik, Kommunikation und Fahrzeugbau könnten sie entscheidende Impulse geben und das Land Brandenburg in eine global führende Wirtschaftsmacht verwandeln.“ Natürlich hoffe er, dass es in Japan glimpflich ausgeht. Sollte es aber nicht so kommen, dann täten wir gut daran, alle japanischen Flüchtlinge in Brandenburg ganz herzlich willkommen zu heißen, meint Hannes.

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